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Autor > Hannes Schwarz > SPÖ Steiermark fordert die sofortige Umsetzung eines Verbots der Vollspaltenbodenhaltung: Landesregierung muss klare Position beziehen.
Die SPÖ Steiermark setzt sich für einen entschlossenen Tierschutz und eine artgerechte Haltung von Nutztieren ein. In einer Zeit, in der das Tierwohl in der Steiermark und ganz Österreich höchste Priorität haben sollte, zeigt sich die SPÖ enttäuscht über erste Differenzen innerhalb der neuen Landesregierung.
Hannes Schwarz betont:
„Eine artgerechte Haltung und das Tierwohl müssen in der Steiermark an oberster Stelle stehen. Es ist enttäuschend zu sehen, dass bereits nach wenigen Wochen gemeinsamer Regierungsarbeit erste Differenzen bei so einem klaren Thema zwischen FPÖ und ÖVP aufkommen. Die SPÖ Steiermark erwartet ein klares Bekenntnis der steirischen Landesregierung zum Tierwohl und wird dieses Thema in den Landtag einbringen.“
Im Burgenland wurde bereits durch die Initiative von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil eindrucksvoll gezeigt, dass Vollspaltenböden der Vergangenheit angehören müssen. Diesem Beispiel folgend, fordert die SPÖ nun auch in der Steiermark ein schnelles Handeln.
Hannes Schwarz erklärt weiter:
„Wir fordern Landesrat Hannes Amesbauer auf, sich hier ein Vorbild am Burgenland zu nehmen und in der Steiermark dieser Praxis schnellstmöglich ein Ende zu setzen. Darüber hinaus fordern wir, dass die Landesregierung finanzielle Unterstützung für heimische Landwirte bereitstellt, um die Umstellung auf tierwohlgerechte Haltungsformen zu erleichtern.“
Der Antrag der SPÖ Steiermark fordert konkrete Maßnahmen zur Abschaffung der Vollspaltenbodenhaltung in der Steiermark. Diese weitverbreitete Haltungsform von Schweinen ist aufgrund ihrer nicht artgerechten Bedingungen in mehreren Ländern der EU bereits verboten. Österreich hat bereits Schritte unternommen, indem Vollspaltenböden seit 2023 bei Neubauten verboten sind. Doch für bestehende Anlagen besteht noch Handlungsbedarf.
Der Antrag im Detail:
Schaffung von Unterstützungsangeboten: Die Landesregierung wird aufgefordert, Angebote zum Ausstieg aus der Vollspaltenhaltung zu schaffen und diese mit ausreichenden finanziellen Mitteln auszustatten.
Steuerliche Anreize und Kennzeichnung: Die Bundesregierung soll geprüft werden, steuerliche Privilegien für tierwohlgerecht produzierte Lebensmittel zu gewähren und eine eindeutige Produktdeklaration zu schaffen.
EU-Ebene aktiv einbringen: Ein entschlossenes Auftreten der Österreichischen Bundesregierung auf EU-Ebene, um ein endgültiges Aus für die Vollspaltenbodenhaltung EU-weit zu erwirken.
Finanzielle Unterstützungsangebote für Umstellungskosten: Die Landesregierung wird aufgefordert, finanzielle Unterstützung für heimische Landwirte bereitzustellen, um die Umstellung auf tierwohlgerechte Haltungsformen zu erleichtern.
„Tierschutz und nachhaltige Landwirtschaft dürfen kein Widerspruch sein. Beim Thema Vollspaltenböden muss nun umgesetzt werden, was bei der Legehennenhaltung bereits gelungen ist. Billigproduktion aus Qualhaltung ist weder nachhaltig noch zukunftsfähig und ist daher als Wirtschaftsmodell abzulehnen,“ so SPÖ-Landwirtschaftssprecher Jochen Bocksruker.
Die SPÖ Steiermark erwartet, dass den Worten des neuen FPÖ-Tierschutzlandesrats Hannes Amesbauer nun konkrete Taten folgen und geeignete Maßnahmen zur Umsetzung eines Verbots der Vollspaltenbodenhaltung in der Steiermark ergriffen werden.
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Für mich laufen die kleinen wie die großen politischen Herausforderungen auf die eine große Frage hinaus: Ist das gerecht? Das war so als ich mit 16 als Schulsprecherin kandidiert und mir die Frage gestellt habe, ob es gerecht ist, dass die einen jeden morgen Hauspatschen anziehen müssen und die anderen den Straßendreck auf ihren Schuhen hineintragen. Ja, ich stellte mir die Zwei-Klassen-Frage schon früh, auch wenn es nur Hauspatschen waren. Dieser Gerechtigkeitssinn hat mich bis heute angetrieben und zur SPÖ gebracht.
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