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Heute (Sonntag, 9.3.) luden die SPÖ Frauen Steiermark und Landesfrauenvorsitzende MEP Elisabeth Grossmann zur alljährlichen Weltfrauentags-Veranstaltung nach Gratwein-Straßengel. Unter den mehr als 300 Gästen fanden sich auch viele Ehrengäste: Justizministerin Anna Sporrer, Staatssekretär Jörg Leichtfried und der steirische SPÖ Klubobmann Hannes Schwarz nahmen an der Veranstaltung teil, die ganz im Zeichen des Gedenkens an die ehemalige Frauenministerin Helga Konrad (* 10. Jänner 1948 in Graz; † 12. Oktober 2024) stand. Der Auftritt der bekannten Künstlerin Yasmo (Yasmin Hafedh) rundete das Programm ab.
Vorwärts im Bund, rückwärts in der Steiermark
Der Internationale Frauentag ist in diesem Jahr besonders: Am 3. März wurde die Bundesregierung angelobt. Das SPÖ-Regierungsteam hat mit Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner ein klares Ziel vor Augen: Österreich in der Gleichstellung wieder nach vorne bringen. „Wir SPÖ-Frauen sind voller Zuversicht. Wir konzentrieren uns auf wichtige Zukunftsherausforderungen wie das Schließen der Lohnschere, mehr Chancen für Frauen im Beruf, Frauengesundheit und Gender-Medizin, leistbares Leben, einen raschen Ausbau der Kinderbildung und umfassenden Schutz vor Gewalt.“ so SPÖ-Landesfrauenvorsitzende und MEP Elisabeth Grossmann.
Auch die Justizministerin Anna Sporrer fand auf der Frauenmatinee klare Worte: „Die Gleichheit der Geschlechter ist seit 1920 als Grundrecht in unserer Verfassung verankert – und zwar auf Vorschlag und Betreiben von Sozialistinnen und Sozialisten in der jungen ersten Republik. Und die Sozialdemokratie mit Kreisky, Broda, Dohnal, Konrad und Prammer war stets die treibende Kraft auf dem Weg zu einer tatsächlichen Gleichstellung der Geschlechter. Ich freue mich, als Justizministerin an diese Tradition anknüpfen und gemeinsam mit unserer Frauenministerin und unserer Sozialministerin für eine bessere, feministischere Zukunft für alle Frauen in Österreich arbeiten und kämpfen zu dürfen. Wir haben schon viel erreicht, aber es gibt auch noch viel zu tun – vor allem bei einem fairen Einkommen, beim Schutz vor Gewalt und einem gerechten Anteil an Sichtbarkeit und Einfluss im öffentlichen Leben.“
„In der Steiermark haben die letzten Regierungen mit SPÖ-Beteiligung Kinderbildung und -betreuung stetig ausgebaut. Die neue FPÖ-ÖVP Regierung muss diesen nun konsequent weiterführen. Denn nur bei flächendeckendem Angebot kann von echter Wahlfreiheit die Rede sein“, so Grossmann. SPÖ Klubobmann Hannes Schwarz ergänzt: „In den letzten Jahren haben wir die Steiermark zum Vorzeigebundesland bei Gewaltschutz und -prävention ausgebaut. Wir werden genau darauf achten, dass es keine Verschlechterung durch Blau-Schwarz gibt. Wir lassen keinen Rückschritt in der Steiermark zu“.
Gleichstellung in den Städten und Gemeinden
Am 23. März wird in den steirischen Städten und Gemeinden (außer Graz) gewählt. Der frisch veröffentlichte STÄDTEBUND-AK-GLEICHSTELLUNGSINDEX 2025 deckt eklatante Schieflagen auf. So ist beispielsweise die Repräsentation von Frauen in der Kommunalpolitik nach wie vor viel zu gering. Nur 10,2 % aller steirischen Städte und Gemeinden werden von einer Bürgermeisterin geführt. Mit nur 8,0% liegt die ÖVP unter dem Durchschnitt. In der SPÖ wirken sich die Programme für mehr Frauen in der Kommunalpolitik bereits positiv aus: Mit 15,1% Bürgermeisterinnenanteil liegen die SPÖ-Gemeinden deutlich über dem Durchschnitt. „Diesen Anteil werden wir weiter ausbauen! Deswegen setzen wir einen starken Fokus darauf, Frauen für die Kommunalpolitik zu gewinnen“, so Grossmann abschließend.
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Ich lebe seit 1999 in Graz und mittlerweile liebe ich diese Stadt wie keine andere. Ich kenne hier mittlerweile so viele wunderbare Menschen und so ist Graz zu meiner Heimat geworden. Umso mehr freue ich mich, meinen Beitrag dafür zu leisten, dass diese Stadt weiterhin so wunderbar bleibt und Platz und die besten Möglichkeiten für alle hier Lebenden bietet.
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Graz ist eine großartige Stadt und Heimat vieler Menschen. In den letzten Jahren wurde jedoch immer deutlicher das soziale Ungleichgewicht zu spüren. Das beginnt schon bei der Bildung unserer Kinder und zieht sich durch alles Gesellschaftsbereiche. Chancengleichheit darf aber niemals von der finanziellen Ausgangslage, vom Geschlecht, der Herkunft, dem Wohnort oder dem sozialen Status abhängig sein. Sie muss eine Selbstverständlichkeit werden. Deshalb wurde es für mich Zeit, die Ärmel hoch zu krempeln und selbst aktiv zu werden.
Vorsitzende in den Ausschüssen:
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Wenn wir Graz lebenswerter machen wollen, gelingt dies nur gemeinsam. Unser Ziel muss es sein für Kinder eine Stadt so zu gestalten, die sie auch als Erwachsene noch lebenswert finden.
Vorsitzender im Ausschuss für Verkehr, Stadtplanung und Grünraum
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Für mich laufen die kleinen wie die großen politischen Herausforderungen auf die eine große Frage hinaus: Ist das gerecht? Das war so als ich mit 16 als Schulsprecherin kandidiert und mir die Frage gestellt habe, ob es gerecht ist, dass die einen jeden morgen Hauspatschen anziehen müssen und die anderen den Straßendreck auf ihren Schuhen hineintragen. Ja, ich stellte mir die Zwei-Klassen-Frage schon früh, auch wenn es nur Hauspatschen waren. Dieser Gerechtigkeitssinn hat mich bis heute angetrieben und zur SPÖ gebracht.
Vorsitzende im Ausschuss für Gleichstellung, Frauen, LGBTQI+ und Menschenrechte
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