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Die Schließung der notfallchirurgischen Ambulanz im LKH Bruck an der Mur hat bereits jetzt enorme negative Auswirkungen auf die Lebensrealität von bis zu 100.000 Menschen im Bezirk. Berichte des Roten Kreuzes bestätigen, dass es für Patientinnen und Patienten sowie für die Rettung zu längeren Fahrzeiten kommt und auch die Wartezeiten verlängern sich enorm und sind grenzwertig. Für Sanitäterinnen und Sanitäter bringt die Schließung mehr Aufwand und Stress.
Dass der gesamte Bezirk Bruck-Mürzzuschlag mit 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern nach der kompletten Schließung der Chirurgie in Mariazell und der teilwiesen Schließung in Mürzzuschlag keine chirurgische Notfallversorgung mehr haben soll ist absolut unverantwortlich. Gerade in dieser industriestarken Region kommt es schon allein im Arbeitsbereich immer wieder zu Verletzungen. Auch die KAGes hat vor wenigen Monaten noch betont, dass in Leoben gar nicht die Kapazitäten bestehen, um die gesamten Fallzahlen behandeln zu können. Gerade bei Notfällen muss man sich darauf verlassen können, dass man die Hilfe bekommt, die man braucht. Dabei zählt jede Sekunde. Längere Transportwege nach Leoben oder Graz können zu Katastrophen führen. Es ist völlig unverständlich, dass eine über Jahre bestehende und gut funktionierende Einheit am Standort Bruck an der Mur nun mutwillig zerstört werden soll.
Wir stehen daher weiterhin an der Seite der Bevölkerung und der Beschäftigten und unterstreichen erneut unsere Forderung, alles zu unternehmen, um die unfallchirurgische Ambulanz am Standort Bruck an der Mur zu erhalten.
In der ersten Landtagssitzung der neuen Regierungsperiode hat die steirische SPÖ bereits die Initiative ergriffen und einen Antrag zur Rückführung der Akutambulanz ins LKH Bruck an der Mur eingebracht. Dieser Antrag wurde jedoch von den beiden Regierungsparteien FPÖ und ÖVP abgelehnt.
Da weder die KAGes noch die Landesregierung bisher Einsicht gezeigt haben und nicht auf die berechtigten Interessen der Menschen im Bezirk eingegangen sind, erhöhen wir den Druck. Als nächsten Schritt der Protestmaßnahmen gegen die unverantwortliche Verschlechterung der regionalen Gesundheitsversorgung starten wir eine Petition, um zu zeigen, dass die Bevölkerung des Bezirks diese Schließung nicht akzeptiert. Dazu werden wir vor Ort Unterschriften sammeln, online kann man die Petition unter akutambulanz-retten.at unterstützen.
Auch wenn die KAGES stets versucht, den Eindruck einer heilen Welt zu vermitteln, sieht die Realität oft anders aus. Dies bestätigen zahlreiche vertrauliche Rückmeldungen von Mitarbeiter:innen der Landeskrankenhäuser an die regionalen Bürgermeister:innen.
Andrea Winkelmeier, Bürgermeisterin von Bruck an der Mur: „Die Schließung der Akutambulanz am LKH Bruck an der Mur ist für unsere Stadt und die ganze Region völlig inakzeptabel. Das Schönreden der KAGES über die Verlegung der Ambulanz kann die Verunsicherung der Bevölkerung und der Belegschaft nicht beiseiteschieben. Wir werden nicht aufhören, weiterhin vor Ort eine starke medizinische Versorgung für unsere Bürgerinnen und Bürger einzufordern.“
Matthäus Bachernegg, Bürgermeister von Kapfenberg: Unter dem Motto „Der Wille und die gute Versorgung unserer Bevölkerung sind euer Auftrag!“ fordern wir ein schnellstmögliches Umdenken in der KAGes und bei den Verantwortlichen der Steirischen Landesregierung. Die Akutversorgung in den Regionen muss flächendeckend und ohne Nachteile gewährleistet sein. Die Personalpolitik muss sich nachhaltig zugunsten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ändern.“
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Ich lebe seit 1999 in Graz und mittlerweile liebe ich diese Stadt wie keine andere. Ich kenne hier mittlerweile so viele wunderbare Menschen und so ist Graz zu meiner Heimat geworden. Umso mehr freue ich mich, meinen Beitrag dafür zu leisten, dass diese Stadt weiterhin so wunderbar bleibt und Platz und die besten Möglichkeiten für alle hier Lebenden bietet.
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Graz ist eine großartige Stadt und Heimat vieler Menschen. In den letzten Jahren wurde jedoch immer deutlicher das soziale Ungleichgewicht zu spüren. Das beginnt schon bei der Bildung unserer Kinder und zieht sich durch alles Gesellschaftsbereiche. Chancengleichheit darf aber niemals von der finanziellen Ausgangslage, vom Geschlecht, der Herkunft, dem Wohnort oder dem sozialen Status abhängig sein. Sie muss eine Selbstverständlichkeit werden. Deshalb wurde es für mich Zeit, die Ärmel hoch zu krempeln und selbst aktiv zu werden.
Vorsitzende in den Ausschüssen:
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Wenn wir Graz lebenswerter machen wollen, gelingt dies nur gemeinsam. Unser Ziel muss es sein für Kinder eine Stadt so zu gestalten, die sie auch als Erwachsene noch lebenswert finden.
Vorsitzender im Ausschuss für Verkehr, Stadtplanung und Grünraum
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Für mich laufen die kleinen wie die großen politischen Herausforderungen auf die eine große Frage hinaus: Ist das gerecht? Das war so als ich mit 16 als Schulsprecherin kandidiert und mir die Frage gestellt habe, ob es gerecht ist, dass die einen jeden morgen Hauspatschen anziehen müssen und die anderen den Straßendreck auf ihren Schuhen hineintragen. Ja, ich stellte mir die Zwei-Klassen-Frage schon früh, auch wenn es nur Hauspatschen waren. Dieser Gerechtigkeitssinn hat mich bis heute angetrieben und zur SPÖ gebracht.
Vorsitzende im Ausschuss für Gleichstellung, Frauen, LGBTQI+ und Menschenrechte
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