Lercher: Landesregierung besiegelt Ende für Spital Bad Aussee

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Während die Landesregierungen der Steiermark und Oberösterreich ihre Spitals-Kooperation feiern, decken der steirische SPÖ-Chef Max Lercher und Peter Binder (Gesundheitssprecher der SPÖ Oberösterreich und 3. Landtagspräsident) die bittere Realität auf: Das Personal wird übergangen, Bad Aussee geopfert und die Steiermark begibt sich in eine fatale Abhängigkeit von einem Bundesland, das selbst am Limit kämpft.
 
Mitarbeiter als Statisten: „Respektlose Informationspolitik“
Dass der Vertrag unterschrieben wird, ohne die Belegschaft in Bad Ischl und Bad Aussee einzubinden, empört Lercher und Binder: „Es ist eine unglaubliche Respektlosigkeit, dass die Menschen, die das System tragen, ihre Zukunft aus den Medien erfahren müssen.“
 
FPÖ-Wortbruch und KAGes-Arroganz
„Die FPÖ hat die Wahl mit dem Versprechen gewonnen, alle Spitäler zu sichern. Jetzt besiegeln sie das Ende von Bad Aussee – das ist Wählerbetrug“, kritisiert Lercher. Entlarvend dazu die Absage an die Region durch KAGes-Vorstand Gerhard Stark: Bad Aussee sei „viel zu klein, um Spital zu spielen“. „Diese Arroganz ist unerträglich. Für die Menschen im Ausseerland ist das LKH ihre Lebensversicherung, kein Spielzeug. Wer so abschätzig spricht, hat den Ernst der Lage nicht begriffen“, zeigt sich Lercher empört.
 
Gefährliche Abhängigkeit statt Eigenverantwortung
Statt die Versorgung selbst zu sichern, mache man sich zum Bittsteller bei den Nachbarn. „Die Steiermark gibt die Kontrolle über die Sicherheit ihrer Patienten gänzlich aus der Hand“, warnt Lercher.
 
Seine Forderungen:
• Vollbetrieb bis Herbst: Bad Aussee muss im jetzigen Umfang bleiben, bis die Kooperation evaluiert ist. Einmal runtergefahren, gibt es kein Zurück.
• Kostenwahrheit: Die Regierung muss offenlegen, was dieser Deal den Steuerzahler tatsächlich kostet.
 
Mehrbelastung für das Rote Kreuz
Völlig ungeklärt ist auch die zusätzliche Mehrbelastung für das Rote Kreuz. Lercher warnt auch in diesem Zusammenhang vor deutlichen Verschlechterungen: „Mehr Kilometer und längere Fahrtzeiten über den - im Winter oft widrig zu befahrenden - Pötschenpass nach Bad Ischl spielen eine wesentliche Rolle beim Transport von Patientinnen und Patienten. Diese Faktoren werden in der Diskussion leider oft vergessen!“
 
Oberösterreich am Limit: „Patienten werden zu Leidtragenden“
Peter Binder warnt vor einem Versorgungs-Chaos im Salzkammergut: „Die Landesregierung spricht von 300 steirischen Gastpatienten und 150 ‚Heimkehrern‘, die künftig zusätzlich in Bad Ischl versorgt werden sollen. Das sind 450 zusätzliche Fälle pro Jahr für ein Spital, in dem die Wartezeiten für Knie- und Hüft-OPs bereits jetzt innerhalb eines Jahres um über 30 Prozent explodiert sind!“
 
Dass Landesrätin Haberlander von „reiner Akutversorgung“ spricht, hält Binder für eine Augenauswischerei: „Jeder Akutfall am OP-Tisch verschiebt eine geplante Operation für einen Oberösterreicher weiter nach hinten. Ohne massiven Personalausbau, der im Strukturplan gar nicht vorgesehen ist, führt dieser Deal direkt in eine Verschlechterung der Versorgung für beide Bundesländer.“
 
Binder kündigt bereits Widerstand im Aufsichtsrat der Gesundheitsholding an: „Bei diesen Rahmenbedingungen wird es von mir sicher keine Zustimmung geben!“

Faktbox

Bad Aussee wird geopfert und die Steiermark begibt sich in eine fatale Abhängigkeit von einem Bundesland, das selbst am Limit kämpft.

Faktbox

Bad Aussee wird geopfert und die Steiermark begibt sich in eine fatale Abhängigkeit von einem Bundesland, das selbst am Limit kämpft.

Während die Landesregierungen der Steiermark und Oberösterreich ihre Spitals-Kooperation feiern, decken der steirische SPÖ-Chef Max Lercher und Peter Binder (Gesundheitssprecher der SPÖ Oberösterreich und 3. Landtagspräsident) die bittere Realität auf: Das Personal wird übergangen, Bad Aussee geopfert und die Steiermark begibt sich in eine fatale Abhängigkeit von einem Bundesland, das selbst am Limit kämpft.
 
Mitarbeiter als Statisten: „Respektlose Informationspolitik“
Dass der Vertrag unterschrieben wird, ohne die Belegschaft in Bad Ischl und Bad Aussee einzubinden, empört Lercher und Binder: „Es ist eine unglaubliche Respektlosigkeit, dass die Menschen, die das System tragen, ihre Zukunft aus den Medien erfahren müssen.“
 
FPÖ-Wortbruch und KAGes-Arroganz
„Die FPÖ hat die Wahl mit dem Versprechen gewonnen, alle Spitäler zu sichern. Jetzt besiegeln sie das Ende von Bad Aussee – das ist Wählerbetrug“, kritisiert Lercher. Entlarvend dazu die Absage an die Region durch KAGes-Vorstand Gerhard Stark: Bad Aussee sei „viel zu klein, um Spital zu spielen“. „Diese Arroganz ist unerträglich. Für die Menschen im Ausseerland ist das LKH ihre Lebensversicherung, kein Spielzeug. Wer so abschätzig spricht, hat den Ernst der Lage nicht begriffen“, zeigt sich Lercher empört.
 
Gefährliche Abhängigkeit statt Eigenverantwortung
Statt die Versorgung selbst zu sichern, mache man sich zum Bittsteller bei den Nachbarn. „Die Steiermark gibt die Kontrolle über die Sicherheit ihrer Patienten gänzlich aus der Hand“, warnt Lercher.
 
Seine Forderungen:
• Vollbetrieb bis Herbst: Bad Aussee muss im jetzigen Umfang bleiben, bis die Kooperation evaluiert ist. Einmal runtergefahren, gibt es kein Zurück.
• Kostenwahrheit: Die Regierung muss offenlegen, was dieser Deal den Steuerzahler tatsächlich kostet.
 
Mehrbelastung für das Rote Kreuz
Völlig ungeklärt ist auch die zusätzliche Mehrbelastung für das Rote Kreuz. Lercher warnt auch in diesem Zusammenhang vor deutlichen Verschlechterungen: „Mehr Kilometer und längere Fahrtzeiten über den - im Winter oft widrig zu befahrenden - Pötschenpass nach Bad Ischl spielen eine wesentliche Rolle beim Transport von Patientinnen und Patienten. Diese Faktoren werden in der Diskussion leider oft vergessen!“
 
Oberösterreich am Limit: „Patienten werden zu Leidtragenden“
Peter Binder warnt vor einem Versorgungs-Chaos im Salzkammergut: „Die Landesregierung spricht von 300 steirischen Gastpatienten und 150 ‚Heimkehrern‘, die künftig zusätzlich in Bad Ischl versorgt werden sollen. Das sind 450 zusätzliche Fälle pro Jahr für ein Spital, in dem die Wartezeiten für Knie- und Hüft-OPs bereits jetzt innerhalb eines Jahres um über 30 Prozent explodiert sind!“
 
Dass Landesrätin Haberlander von „reiner Akutversorgung“ spricht, hält Binder für eine Augenauswischerei: „Jeder Akutfall am OP-Tisch verschiebt eine geplante Operation für einen Oberösterreicher weiter nach hinten. Ohne massiven Personalausbau, der im Strukturplan gar nicht vorgesehen ist, führt dieser Deal direkt in eine Verschlechterung der Versorgung für beide Bundesländer.“
 
Binder kündigt bereits Widerstand im Aufsichtsrat der Gesundheitsholding an: „Bei diesen Rahmenbedingungen wird es von mir sicher keine Zustimmung geben!“

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Julia Leitold

GVV

Metahofgasse 16
8020 Graz

Tel.: 05/0702-6692
Mail: julia.leitold@spoe.at

Arsim Gjergji

GEMEINDERAT

Ich lebe seit 1999 in Graz und mittlerweile liebe ich diese Stadt wie keine andere. Ich kenne hier mittlerweile so viele wunderbare Menschen und so ist Graz zu meiner Heimat geworden. Umso mehr freue ich mich, meinen Beitrag dafür zu leisten, dass diese Stadt weiterhin so wunderbar bleibt und Platz und die besten Möglichkeiten für alle hier Lebenden bietet.

-> zum Lebenslauf von Arsim Gjergji

Ausschüsse:

  • Wohnungsangelegenheiten sowie Wohnen Graz
  • Kultur und Wissenschaft
  • Gleichstellung, Frauen, LGBTQI+ und Menschenrechte
  • Wirtschaft und Tourismus
  • Gemeinderätliche Personalkommission (Dienstgeber:innen-Vertreter:innen)
  • Eigenbetrieb Geriatrische Gesundheitszentren (GGZ)
  • Eigenbetrieb Grazer Parkraum- und Sicherheitsservice (GPS) (Vors. Stv.)
  • Berufungsausschuss einschließlich Dienstrechtsangelegenheiten und Angelegenheiten der KFA

Bereichssprecher für:

  • GGZ
  • Regionale Zusammenarbeit
  • Bürger:innenbeteiligung
  • Friedensbüro
  • Integration
  • Tierschutz
  • Tourismus
  • Wirtschaft

Zugeordnete Bezirke:

  • Innere Stadt
  • Jakomini
  • Liebenau
  • St. Peter

Für Sie erreichbar:

SPÖ Graz Gemeinderatsklub
Rathaus Graz, 3. Stock, Zimmer 357
0316 872 2120 oder 0664 58 07 349

arsim.gjergji@stadt.graz.at
klub.spoe@stadt.graz.at

Daniela Schlüsselberger

Vorsitzende des Gemeinderatsklubs

Graz ist eine großartige Stadt und Heimat vieler Menschen. In den letzten Jahren wurde jedoch immer deutlicher das soziale Ungleichgewicht zu spüren. Das beginnt schon bei der Bildung unserer Kinder und zieht sich durch alles Gesellschaftsbereiche. Chancengleichheit darf aber niemals von der finanziellen Ausgangslage, vom Geschlecht, der Herkunft, dem Wohnort oder dem sozialen Status abhängig sein. Sie muss eine Selbstverständlichkeit werden. Deshalb wurde es für mich Zeit, die Ärmel hoch zu krempeln und selbst aktiv zu werden. 

-> zum Lebenslauf von Daniela Schlüsselberger

Vorsitzende in den Ausschüssen:

  • Bildung, Sport, Jugend und Familie
  • Gesundheit und Pflege, Soziales, Senior:innen und Integration
  • Stadion-Ausschuss
 

Weitere Ausschüsse:

  • Finanzen, Beteiligungen, Immobilien (Vors. Stv.)
  • Klimaschutz, Umwelt, Energie
  • Kontrollausschuss (Vors. Stv.)
  • Krankenfürsorgeausschuss (Dienstgeber:innen-Vertreter:innen)
  • Gemeinsamer Schulausschuss
  • Verfassung, Organisation, Katastrophenschutz und Feuerwehr und internationale Beziehungen (Vors. Stv)
 

Bereichssprecherin für:

  • Bildung
  • Energie
  • Familie
  • Finanzen
  • Immobilien
  • Schule
  • Sport
  • Beteiligung
  • Gesundheit
  • Kontrolle
  • Menschen mit Behinderung
  • Pflege
  • Senior:innen
  • Soziales
  • Verfassung

Zugeordnete Bezirke:

  • Andritz
  • Gösting
  • Waltendorf
  • Mariatrost
  • Ries

Für Sie erreichbar:

SPÖ Graz Gemeinderatsklub
Rathaus Graz, 3. Stock, Zimmer 357
0316 872 2120 oder 0664 60 872 2120

daniela.schluesselberger@stadt.graz.at
klub.spoe@stadt.graz.at

Manuel Lenartitsch

GEMEINDERAT

Wenn wir Graz lebenswerter machen wollen, gelingt dies nur gemeinsam. Unser Ziel muss es sein für Kinder eine Stadt so zu gestalten, die sie auch als Erwachsene noch lebenswert finden.

-> zum Lebenslauf von Manuel Lenartitsch

Vorsitzender im Ausschuss für Verkehr, Stadtplanung und Grünraum

Weitere Ausschüsse:

  • Personal & Gendermainstreaming (Vors. Stv.)
  • Krankenfürsorgeausschuss (Dienstgeber:innen-Vertreter:innen)
  • Berufungsausschuss einschließlich Dienstrechtsangelegenheiten und Angelegenheiten der KFA
  • Wirtschaft und Tourismus
  • Kontrollausschuss
  • Gemeinderätliche Personalkommission (Dienstgeber:innen-Vertreter:innen)
  • Stadion-Ausschuss
  • Eigenbetrieb Grazer Parkraum- und Sicherheitsservice (GPS)
  • Verfassung, Organisation, Katastrophenschutz und Feuerwehr und internationale Beziehungen
  • Finanzen, Beteiligungen, Immobilien

Bereichssprecher für:

  • Sicherheit
  • Daseinsvorsorge
  • Grünraum
  • Personal
  • Stadtentwicklung
  • Stadtplanung
  • Verkehr

Zugeordnete Bezirke:

  • Eggenberg
  • Wetzelsdorf
  • Straßgang
  • Puntigam

Für Sie erreichbar:

SPÖ Graz Gemeinderatsklub
Rathaus Graz, 3. Stock, Zimmer 357
0316 872 2120 oder 0664 881 308 37

manuel.lenartitsch@stadt.graz.at
klub.spoe@stadt.graz.at

Anna Robosch

GEMEINDERÄTIN

Für mich laufen die kleinen wie die großen politischen Herausforderungen auf die eine große Frage hinaus: Ist das gerecht? Das war so als ich mit 16 als Schulsprecherin kandidiert und mir die Frage gestellt habe, ob es gerecht ist, dass die einen jeden morgen Hauspatschen anziehen müssen und die anderen den Straßendreck auf ihren Schuhen hineintragen. Ja, ich stellte mir die Zwei-Klassen-Frage schon früh, auch wenn es nur Hauspatschen waren. Dieser Gerechtigkeitssinn hat mich bis heute angetrieben und zur SPÖ gebracht. 

-> zum Lebenslauf von Anna Robosch

Vorsitzende im Ausschuss für Gleichstellung, Frauen, LGBTQI+ und Menschenrechte

Weitere Ausschüsse:

  • Klimaschutz, Umwelt, Energie (Vors. Stv.)
  • Wohnungsangelegenheiten sowie Wohnen Graz (Vors. Stv.)
  • Kultur und Wissenschaft
  • Bildung, Sport, Jugend und Familie
  • Gesundheit und Pflege, Soziales, Senior:innen und Integration
  • Personal & Gendermainstreaming
  • Gemeinsamer Schulausschuss
  • Eigenbetrieb Geriatrische Gesundheitszentren (GGZ)
  • Verkehr, Stadt- und Grünraumplanung

Bereichssprecherin für:

  • Frauen
  • Gender Mainstreaming
  • Gleichstellung
  • Jugend
  • Klimaschutz
  • Kultur
  • LGBTIQ+
  • Menschenrechte
  • Umwelt
  • Wohnen
  • Europa
  • Wissenschaft

Zugeordnete Bezirke:

  • St. Leonhard, Geidorf, Lend, Gries

 

Für Sie erreichbar:

SPÖ Graz Gemeinderatsklub
Rathaus Graz, 3. Stock, Zimmer 357
0316 872 2120 oder 0676 44 72 167

anna.robosch@stadt.graz.at
klub.spoe@stadt.graz.at