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Digitalisierung: Wie alle davon profitieren können

Von der fortschreitenden Digitalisierung können alle profitieren. Nationalratskandidatin Katharina Stern erzählt, wie das funktionieren kann.

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Digitalisierung – Chancen nutzen statt Angst vor Risiken

Computer, die komplexe Algorithmen erstellen, Gadgets, die uns bei den Hausarbeiten unterstützen und Innovationen, die uns das Leben erleichtern – Technik findet immer mehr Einzug in unser Leben. Auf der einen Seite stehen BefürworterInnen des technisch unterstützen Lebens, auf der anderen Seite fragen sich Menschen, wie lange es dauern wird, bis viele weitere Arbeitsplätze durch Maschinen ersetzt werden. Doch wo viele Risiken bestehen, sehe ich vor allem Chancen!

“Doch wo viele Risiken bestehen, sehe ich vor allem Chancen”

Es war erst letzte Woche, als ich mit meiner Mutter bei der Post war, an einem Sonntag, um eine Briefmarke zu kaufen. Sie war überrascht, dass das alles von Automaten erledigt wird und hielt kurz inne, bevor sie sagte: „Und das sind alles Arbeitsplätze…“. Uns allen ist bewusst, dass man die Technik kaum aus dem täglichen Leben streichen kann, weil viele Systeme und Vorgänge davon abhängig sind. Sei es eine einfache E-Mail, eine Bestellung, ein digitales Datenverzeichnis oder vielleicht die Website von einer Unibibliothek. Wir treffen ständig auf das Digitale, ganz vorne dabei unser Smartphone. Wie so oft gibt es pro und contra, doch um eine konstruktive Arbeitspolitik zu fördern ist es essentiell, sich auf die Vorteile zu konzentrieren und sich diese zunutze zu machen. Wo auch immer eine Maschine oder ein Automat einen Menschen ersetzt, wird mindestens eine Person benötigt, um alles in Stand zu setzen, zu warten und zu reparieren.

Bildung und Weiterbildung als Basis für Fortschritt

Die Aufgabe hierbei besteht darin, Menschen adäquat fortzubilden und ihre digitalen Kompetenzen zu vertiefen. Nur durch angemessene Weiterbildungen ist es möglich, die vielen Chancen der Digitalisierung wahrzunehmen. Durch viele Programme wie etwa „FiT – Frauen in Handwerk und Technik“ vom Arbeitsmarktservice wird genau dieser Grundstein zum Vertrautwerden mit der fortschreitenden Digitalisierung gelegt. Auch wenn jede/r Stärken in anderen Bereichen hat, gibt es viele Grundlagen, zum Beispiel einfaches Programmieren, die oft schon in der Pflichtschule unterrichtet werden. Da Kinder und Jugendliche schon so früh mit Technik in Berührung kommen und lernen, sich damit auseinanderzusetzen, sind sie schon früh Expertinnen und Experten für diese Themen. Genau diese Form von Förderung ist unser Bestreben, um so Vorurteile gegenüber Digitalisierung & Co. abzubauen. Sie bietet Möglichkeiten, die wir erkennen und das wollen wir allen ermöglichen.

Menschliche Fähigkeiten werden auch in Zukunft gebraucht

Aber egal, wie viele Automaten, Onlineshops oder digitale Menükarten es auch geben mag, der Bedarf nach echter „menschlicher“ Beratung wird immer bestehen. Ich selbst habe einige Jahre im Verkauf gearbeitet und habe gemerkt, dass trotz Onlineangebot und Preisdumping eine Nachfrage für persönliche Kundenbetreuung existiert. Es gibt Berufe, in denen menschliche Kompetenz auch nicht durch die innovativste Technik ersetzt werden kann. Pflege und Versorgung, medizinische Betreuung & Beratung oder beispielsweise kreative Berufsfelder. Wenn also für mich kein Programmierkurs infrage kommt, so habe ich noch unzählige Optionen in Berufen, die mir die Möglichkeit zur Entfaltung bieten. In beinahe jeder Arbeit gibt es digitale Unterstützung, diese müssen wir schätzen und bedienen lernen. Schon einfache Basics helfen uns hierbei.

Setzen wir die notwendigen Schritte

Aber wie sieht ein konkreter Plan für diese Herausforderung aus? Einerseits gibt es wie schon erwähnt zahlreiche Kurse beim AMS, die zur Kenntniserweiterung beitragen, des Weiteren wurden bisher auch einige Programme dazu eingeführt. Wichtig ist immer die Freude an der Auseinandersetzung mit den Gegenständen und technischen Hilfsmitteln. Die Freude wird oftmals erst geweckt, wenn klar ist, dass die Digitalisierung der Arbeitswelt eine Erleichterung für alle ist und keine Arbeitsplätze wegnimmt, sondern unterm Strich wieder neue schafft. Mit dieser Motivation und dem Bewusstsein der Vorteile ist es uns möglich, die österreichische Wirtschaft weiter in Schwung zu halten und in der ArbeiterInnenweiterbildung für die richtigen Maßnahmen zu sorgen. Denn durch diese ist es uns garantiert, weitere Erfolge zu erzielen und eine stabile Wirtschaftslage zu erhalten.

“Die Freude wird oftmals erst geweckt, wenn klar ist, dass die Digitalisierung der Arbeitswelt eine Erleichterung für alle ist und keine Arbeitsplätze wegnimmt, sondern unterm Strich wieder neue schafft”

Im Grunde sind die technischen Hilfen aus dem Berufsalltag, aber auch aus dem persönlichen Alltag nicht mehr wegzudenken. Wir verlassen und auf unsere PCs und Mailserver, wir überprüfen Lagerbestände online und wir erstellen Skizzen mit den geeigneten Programmen. Für mich als Studentin beispielsweise ist es unabdinglich, Mails jederzeit empfangen und beantworten zu können, schnell am Smartphone die Verfügbarkeit der benötigten Literatur in der Bibliothek zu überprüfen und wissenschaftliche Arbeiten mit Hilfe von Zitierprogrammen zu verfassen. Die Auswahl ist vielfältig und vergrößert sich jeden Tag. Ich würde um einiges länger für sämtliche Aktivitäten inklusive meines Studiums brauchen, wenn ich nicht die technischen Möglichkeiten und Mittel für mich nutzen würde und genauso ist es in den Berufen. Dank zahllosen Alternativen wird so die Routine unterstützt und die Zeit frei für alles, was nicht digital ist.

So wollen wir die Digitalisierung gestalten

Die Digitalisierung ist nicht aufzuhalten oder wegzudenken, aus diesem Grund wägen wir ab und erkennen, welche großen Vorteile sie mit sich bringt. Mehr Zeit für die wichtigen Dinge und mehr Unterstützung bei allem, was uns davon abhält das Leben zu genießen. Durch die erhöhte Produktivität, die mit der Digitalisierung und Automatisierung einhergeht, können wir die Arbeitszeit deutlich verkürzen. Und als großartiger Nebeneffekt stärkt die Nachfrage nach den richtigen Komponenten unsere Wirtschaft, wenn österreichische Unternehmen wie ams AG, AVL oder Andritz AG ihren Expertenstatus in dieser Branche unter Beweis stellen. Doch es ist auch klar, dass wir Menschen nicht im Stich lassen dürfen, deren Arbeitsplätze durch die Digitalisierung verloren gehen. Darum ist es absolut notwendig erfolgreiche Beschäftigungsprogramme, wie etwa die Aktion 20.000 fortzuführen. Abschließend sage ich, dass die Vorteile so wesentlich sind, dass wir keine Angst vor der Digitalisierung haben müssen. Denn wir wissen was Österreich ausmacht, wir sind stolz darauf und wir arbeiten jeden Tag dafür, dass die Veränderungen ausschließlich positive sind. Dafür setze ich mich als Nationalratswahlkandidatin ein. Damit Österreich ein Land bleibt, in dem das Leben lebenswert ist.

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