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So entlasten wir die steirischen Pendlerinnen und Pendler

Unser Verkehrslandesrat Anton Lang erklärt, wie wir die Zahl der Autos, die täglich in der Steiermark fahren reduzieren und gleichzeitig die Pendlerinnen und Pendler finanziell entlasten wollen.

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LR Anton Lang

Mehr als 100.000 pendeln nach Graz

Der öffentliche Verkehr ist eines der wichtigsten Schlüsselelemente zur Bewältigung der Klimakrise und zur Senkung der Treibhausgasemissionen. Auch der massive Ausbau der steirischen S-Bahnen war enorm wichtig. Der Verkehr ist derzeit jedoch der Sektor, der die Klimaziele am stärksten beeinflusst und so auch unsere Anstrengungen in anderen Bereichen teilweise zunichtemacht. Neben dem Ausbau der Verbindungen, besseren Taktungen und einer komfortablen Ausstattung der Öffis spielt jedoch auch der Preis eine wichtige Rolle. Der nächste Schritt für eine attraktive, klimafreundliche Mobilität in der Steiermark ist daher die Einführung eines Top Tickets für Pendlerinnen und Pendler. Denn wir wollen allen Menschen in der Steiermark den Umstieg und die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel erleichtern.

“Der nächste Schritt für eine attraktive, klimafreundliche Mobilität in der Steiermark ist daher die Einführung eine Top_Tickets für Pendlerinnen und Pendler”

Mehr als 100.000 Menschen pendeln nach Graz, insgesamt arbeiten rund 350.000 Steirerinnen und Steirer außerhalb ihres Wohnortes. Das ergibt pro Werktag in der Steiermark etwa 800.000 Fahrten in die Arbeit und nach Hause. Speziell in Graz ist dieses Verkehrsaufkommen mit täglichen Staus verbunden. Das größte Potential zur Verringerung des Individualverkehrs haben gut ausgebaute Öffis und ein optimal ausgebautes Radewege-Netz. Z. B. Radschnellwege sollen auf kurzen Strecken den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad ermöglichen.

300 Euro Top-Ticket für alle Pendlerinnen und Pendler

Für nur 300 Euro pro Jahr sollen die Pendlerinnen und Pendler in der Steiermark die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen können. Mit diesem Ticket für die gesamte Steiermark würden sich die Steirerinnen und Steirer jährlich viel Geld sparen. Bei einer Zone würde die Ersparnis 75 Euro betragen, bei zwei Zonen 269 Euro, bei drei Zonen bereits 454 Euro pro Jahr. Wer vier oder mehr Zonen benützt, würde sogar noch mehr sparen. Das wäre eine große Erleichterung und würde den Umstieg vom Auto auf klimafreundliche Verkehrsmittel erleichtern.

Top-Tickets sehr beliebt

Mit der Einführung des neuen Top-Tickets für Studierende um nur 150 Euro pro Semester ist uns nach dem Top-Ticket für Schülerinnen und Schüler und Lehrlinge ein nächster wichtiger Erfolg gelungen. Bereits über 10.000 verkaufte Top-Tickets für Studierende, Lehrlinge und Schülerinnen und Schüler zeigen, wie beliebt diese Angebote sind.

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Weitreichende Vorteile

Aber nicht nur Pendlerinnen und Pendler würden von einem Top Ticket um 300 Euro pro Jahr enorm profitieren sondern auch die Unternehmen. Denn sie könnten so die teuren Parkplätze auf dem Betriebsgelände reduzieren. Und auch für Städte wie Graz bieten sich durch einen gut ausgebauten, leistbaren öffentlichen Verkehr neue Möglichkeiten, um Flächen für Parkplätze wieder der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. So kann auch der Versiegelungsgrad gesenkt werden und die Aufheizung der Stadt durch zu viele zubetonierte Flächen bekämpft werden.

Fazit

Wir wollen die Zahl der Autos, die in der Steiermark täglich unterwegs sind, deutlich reduzieren, um die Klimaziele zu erreichen. Gleichzeitig wollen wir die Pendlerinnen und Pendler, die auf ihr Auto angewiesen sind um zur Arbeit zu kommen, finanziell entlasten und ihnen den Umstieg auf die Öffentlichen Verkehrsmittel erleichtern. Das ist meiner Meinung nach der richtige Weg, denn Klimapolitik muss immer die soziale Gerechtigkeit im Auge haben.

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