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Umfassendes Sicherheitspaket vorgestellt

Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer hat heute ein umfassendes Sicherheitspaket vorgestellt. “Ärmel aufkrempeln für die sichere Steiermark. Durch das Paket stärken wir die Sicherheit für alle Steirerinnen und Steirer, in Stadt und Land.

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26.09.2019, AUT, Burg, Hofgasse, Graz, PRESSEFOYER - LANDESHAUPTMANN - STV. MICHAEL SCHICKHOFER, im Bild: Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer (SPÖ) ; FOTOCREDIT: ERWIN SCHERIAU

WICHTIGER HINWEIS: Der Auftraggeber wird darauf hingewiesen, dass der Fotograf keine gesonderten Vereinbarungen mit den abgebildeten Personen oder mit den UrheberInnen abgebildeter Werke getroffen hat. Ausdrücklich wird daher auf die einschlägigen, insbesondere persönlichkeitsrechlichen Bestimmungen des Urheberrechtsgesetzes verwiesen, die vom Auftraggeber unter eigener Verantwortung zu beachten sind.

1.3 Millionen für die Stärkung

„Ich will heute unsere Einsatzorganisationen stärken, um auf die Krisen von morgen gut vorbereitet zu sein. Damit es auch übermorgen eine sichere Steiermark für alle Steirerinnen und Steirer gibt.“

„Sicherheit ist ein Grundbedürfnis von uns allen und die Grundlage für ein gutes Zusammenleben. In diesem Zusammenleben gibt es Spielregeln – und die müssen von allen eingehalten werden“, stellt der steirische Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer eingangs klar. Zur Erhöhung der Sicherheit legt Schickhofer ein umfassendes Sicherheitspaket von 1,3 Millionen Euro – plus 2,9 Millionen Euro für Einsatzgeräte der steirischen Feuerwehren – zur Stärkung der steirischen Einsatzorganisationen vor: „Dieses soll noch kommende Woche in der Regierung beschlossen werden. Damit soll die Steiermark besser auf die Krisen von morgen, etwa eine weitere Schneekrise im Winter, vorbereitet werden. Außerdem wird der Grundstein für eine sichere Steiermark von übermorgen gelegt, damit alle Steirerinnen und Steirer, in der Stadt und am Land, Sicherheit in allen

“Mit dem Sicherheitspaket soll die Steiermark besser auf Krisen von morgen, etwa eine weitere Schneekrise im Winter, vorbereitet werden”

  • Vorbereitung auf die nächsten Schneekrisen: Modernste Ausstattung für unsere Bergrettung – € 300.000
    Bestmögliche Ausstattung für die Sicherheit unserer Bergretterinnen und Bergretter! Bestens gerüstet für den kommenden Winter und weitere Schneekrisen: 500 Lawinen-Airbag-Rucksäcke (rd. € 100.000) Titan-Tragen für jedes Einsatzgebiet – viel leichter als die alten Gebirgstragen aus Stahl und viel robuster als die aus Kunststoff und Aluminium (rd. € 8.000 pro Trage).
  • Mehr Sicherheit bei Unfällen und medizinischen Notfällen: Aufrüstung aller steirischen Notarzteinsatzfahrzeuge – € 250.000
    Ultraschallgeräte für die Notarzteinsatzfahrzeuge: das erste Mal in der Steiermark, Neuheit! (Bessere und schnellere Diagnostik bei Unfällen und medizinischen Notfällen)
  • Stärkung und Sicherstellung des Rettungsdienstes in allen Teilen der Steiermark, vor allem in ländlichen Regionen – € 700.000
    Für das Jahr 2020 muss sichergestellt werden, dass nicht aufgrund fehlender Zivildiener Rettungsdienste nicht besetzt werden können. Daher sollen die Mittel für Ersatzeinstellungen und andere Strukturmaßnahmen um € 700.000 erhöht werden (von 2,8 Mio auf 3,5 Mio). Dadurch wird die Einsatzfähigkeit des Rettungsdienstes überall in der Steiermark, vor allem natürlich in ländlichen Regionen, sichergestellt.
  • Modernisierung des Landesfeuerwehrkommandos – € 50.000
    Nach der Sanierung der Feuerwehr- und Zivilschutzschule in Lebring soll auch das Landesfeuerwehrkommando weiter modernisiert werden.
  • Nach SIM CAMPUS Eisenerz auch Notversorgungseinheit (Notspital) Eisenerz
    Nach der Einrichtung des SIM CAMPUS in Eisenerz soll die Sim Campus GmbH nun beauftragt werden, ein Konzept für eine überregionale Notversorgungseinheit im Simulationskrankenhaus (ehemaliges LKH) zu erstellen, um bspw. bei der nächsten Schneekrise sofort eine Versorgung für die Bevölkerung hochfahren und auf „Realbetrieb“ umstellen zu können.
  • Entgeltfortzahlung für Einsatzkräfte in Großschadensfällen
    Die Steiermark setzt als erstes Bundesland die Entgeltfortzahlung um: Arbeitgeber von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Katastrophenfällen und Großschadensfällen in der Arbeitszeit in den Einsatz einrücken lassen, ohne dafür Zeitausgleich oder Urlaub zu konsumieren, erhalten eine pauschale Entschädigung idHv € 200 pauschal pro Tag pro Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter. Info-Blatt auf Homepage der Fachabteilung Katastrophenschutz.

Aktuelles

Erstmals: Quartier für den Landesverband der Höhlenrettung

Bis dato hatte der Landesverband der Höhlenrettung keine „Heimat“; als Dienst- und Lagerräume dienten die Privatwohnungen und –häuser der Höhlenretter. Im Simulationskrankenhaus des SIM CAMPUS in Eisenerz erhalten die Höhlenretter nun ein Hauptquartier, das Nebengebäude des Simulationskrankenhauses wird entsprechend adaptiert. Schlüsselübergabe im Oktober. Standort ideal, Hubschrauberlandeplatz vorhanden.

 

Heereshubschrauber für Aigen/ Ennstal

Die steirische SPÖ hat per Landtagsbeschluss klargemacht, dass es eine Zustimmung zu einer künftigen Bundesregierung nur mit der schnellen Anschaffung neuer Mehrzweckhubschrauber für Aigen im Ennstal geben darf. 

 

Blackout-Schutz für alle steirischen Städte und Gemeinden

Durch Blackout-Schutz-Pläne für alle steirischen Städte und Gemeinden soll die Vorsorge der Bevölkerung bei großflächigen Stromausfällen deutlich erhöht werden. Die Maßnahmenpläne werden noch vor der Landtagwahl von LH-Stv. Schickhofer vorgestellt.

 

Rd. 2,9 Millionen Euro für Einsatzgeräte der Feuerwehren

Katastrophenfondsmittel für die Katastrophenausrüstung der steirischen Feuerwehren. Förderungen in der Höhe von 2.936.175,68 Euro. Die bessere Ausstattung der steirischen Feuerwehren mit Spezial-Katastrophengeräten und modernerer Ausrüstung ist Sicherheitsreferent LH-Stv. Michael Schickhofer ein besonderes Anliegen.

Bereits laufende Projekte

Digitalisierung der Alarmierung für die steirischen Feuerwehren

Das Projekt läuft  gut an, die Planungen laufen auf Hochtouren. Das Projekt kostet dem Land rd. € 23,5 Millionen.

Dritter Notarzthubschrauber in der Steiermark

Der Stützpunkt des 3. steirischen Notarzthubschraubers in St. Michael in der Obersteiermark befindet sich bereits in Bau. Fertigstellung je nach Witterung.

Katastrophenhilfsdienst-Paket für die Feuerwehren

Fahrzeuge und Ausrüstung für Katastropheneinsätze für die steirischen Feuerwehren im Wert von 9,8 Millionen Euro in Vorbereitung.

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