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PendlerInnenbeihilfe: 1,2 Millionen Euro für 2020

Gerade Menschen mit geringem Einkommen sind das auf Auto angewiesen: Steirische PendlerInnenbeihilfe wird gemeinsam mit AK fortgesetzt

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Pendlerbeihilfe1

Rund 1,2 Millionen Euro werden den steirischen Pendlerinnen und Pendlern 2020 in Form von Beihilfen zur Verfügung gestellt. „Auch wenn an erster Stelle der Ausbau und die Attraktivierung des Rad- und öffentlichen Verkehrs stehen: Viele Menschen in der Steiermark, darunter auch zahlreiche GeringverdienerInnen, sind nach wie vor auf das Auto angewiesen, um zu ihrer Arbeit zu gelangen. Wir können sie nicht im Regen stehenlassen“, betont Soziallandesrätin Doris Kampus. Allein in den vergangenen beiden Jahren wurde die PendlerInnenbeihilfe insgesamt 16.015 Mal beantragt, 66,2 Prozent davon von Frauen.

 

Es sind gute Neuigkeiten für all jene Steirerinnen und Steirer, die nach wie vor auf das Auto angewiesen sind, um zu ihrem Arbeitsplatz zu gelangen: Das Land Steiermark und die steirische Arbeiterkammer (AK) setzen auch 2020 ihre Kooperation bei der PendlerInnenbeihilfe fort. Rund 1,2 Millionen Euro werden den Pendlerinnen und Pendlern im kommenden Jahr in Form von Beihilfen zur Verfügung gestellt – zwei Drittel davon finanziert das Land Steiermark, den Rest steuert die Arbeiterkammer bei, die zudem auch weiterhin die gesamte Administration abwickeln wird. „In den vergangenen beiden Jahren wurde die PendlerInnenbeihilfe des Landes Steiermark und der AK Steiermark 16.015 Mal beantragt“, schildert Soziallandesrätin Doris Kampus. 10.594 Anträge, also 66,2 Prozent davon, stammten von Frauen. Der durchschnittliche Auszahlungsbetrag belief sich auf rund 125 Euro im Jahr.

100.000 pendeln nach Graz

„Mehr als 100.000 Menschen pendeln tagtäglich alleine nach Graz ein, die große Mehrheit davon mit dem Auto. Natürlich wäre es klimatechnisch besser, würden diese Menschen auf Rad- und öffentlichen Verkehr umsteigen“, sagt Kampus. Darum habe man z.B. erst kürzlich  den Ausbau des Radverkehrs in Graz und Umgebung beschlossen. „Doch noch befinden wir uns in einer Übergangsphase, noch sind viele Steirerinnen und Steirer auf das Auto angewiesen – oft gerade GeringverdienerInnen, die die Unterstützung brauchen, um zur Arbeit zu kommen. Wir dürfen sie nicht im Regen stehenlassen“, appelliert Kampus. In dieselbe Kerbe schlägt auch Arbeiterkammer-Präsident Josef Pesserl: „Vor allem ArbeitnehmerInnen mit geringem Einkommen – allen voran Teilzeitkräfte – profitieren von dieser Beihilfe.“

Noch bis 31. Dezember kann man die PendlerInnenbeihilfe rückwirkend beantragen: Der Hauptwohnsitz muss sich hierfür in der Steiermark befinden, die Strecke zur Arbeit mindestens 25 Kilometer lang sein, das Jahreseinkommen darf – inklusive 13. und 14. Gehalt – nicht über 31.800 Euro betragen.

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