SPÖ Steiermark  >  Blog  > 

Ehmann: „Erklärung gegen Antisemitismus darf nicht reines Lippenbekenntnis bleiben!“

„Deutliche Zeichen gegen den Antisemitismus zu setzen, hat nichts an Aktualität verloren, im Gegenteil: Gerade als Menschenrechtsstadt ist Graz in einem besonderen Maße gefordert, eine Erinnerungs- und Mahnkultur gegen das Vergessen zu leben“, ist SP-Klubvorsitzender Michael Ehmann überzeugt. In diesem Sinn zeigt er sich zufrieden, dass im Gemeinderat am Donnerstag mit einer Erklärung gegen den Antisemitismus ein solches Signal gesetzt werde.

TEILEN

Share on twitter
Share on facebook
Share on email
Share on whatsapp

Allerdings: „Ich hoffe, dass dies mehr als nur ein Formalakt ist, nicht bloß reines Lippenbekenntnis bleiben wird, sondern dann auch wirklich ernstgenommen und mit Leben erfüllt wird“, warnt Ehmann. Gerade in jüngster Vergangenheit habe es leider viel zu viele „Viel-Fälle“ gegeben, die schonungslos offenlegen, dass Ausgrenzung, Fremdenfeindlichkeit, Rassenwahn und rechtsextremes Denken erschreckend breiten Raum einnehmen. „Und ich hätte mir auch gewünscht, nein, erwartet, dass in die Ausarbeitung einer solchen Erklärung gegen Antisemitismus auch wirklich alle Gemeinderatsfraktionen eingebunden gewesen wären!“, ortet Ehmann einen etwas verunglückten Start. „Deshalb wird es jetzt umso wichtiger sein, der Erklärung Taten folgen zu lassen – das ,Niemals vergessen‘ hat für alle Ebenen und Anlässe zu gelten, die Stadt muss sich gegenüber allen menschenverachtenden extremistischen Strömungen klar abgrenzen!“

TEILEN

Share on twitter
Share on facebook
Share on email
Share on whatsapp

Diese Webseite verwendet Cookies. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Stimmen Sie zu, um Cookies zu akzeptieren und unsere Webseite besuchen zu können.