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Land 2.0 – Damit unsere Jungen für morgen und übermorgen mehr Perspektiven haben

Unser steirischer Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer, erklärt, wie wir alle Regionen in der Steiermark stärken und den Menschen mehr Perspektiven geben wollen.

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2019-10-15 SPOE Kampagne_BildOhneSchrift_Umwelt

Neue Arbeitsplätze

Gerade junge Familien leben in der Steiermark oft in einem Zwiespalt: Ziehe ich in die Stadt, bleibe ich am Land oder ziehe ich von der Stadt ins Umland? Kann ich mir das Wohnen dort überhaupt leisten? Will ich täglich zur Arbeit pendeln oder mehr Zeit haben für die Kinder? Ich finde, Politik muss den Menschen ermöglichen, so zu leben, wie sie leben wollen! Städter sollen sich das Leben in der Stadt leisten können, aber wer lieber auf dem Land leben möchte, soll eine gute Infrastruktur – Schulen, Kindergärten, Kinderkrippen, gute Arbeitsplätze, ein Digitales Netz vorfinden und auch gute, umweltschonende Öffis nutzen können. Niemand soll aus der Stadt raus müssen, weil die Mieten so hoch sind – und niemand soll in die Stadt ziehen müssen, weil es am Land zu wenig Jobs gibt. Das ist mein Ziel für eine moderne Steiermark. Eine Steiermark, in der es Perspektiven in der Stadt und am Land gibt. Dafür legen wir ein umfangreiches Maßnahmenpaket vor.

“Niemand soll aus der Stadt raus müssen, weil die Mieten so hoch sind – und niemand soll in die Stadt ziehen müssen, weil es am Land zu wenig Jobs gibt”

  • Steirischer Sicherheitscluster

Wir wollen Unternehmen, Universitäten und alle steirischen Aktivitäten im Sicherheitsbereich bündeln. Die Bündelung der Stärken der heimischen Wirtschaft und Industrie haben in der Steiermark erfolgreiche Tradition. Die Zusammenarbeit aller Beteiligten in den Erfolgsbereichen der steirischen Wirtschaft sichert und schafft Arbeitsplätze, regionale Wertschöpfung und bringt Innovation. Wir haben im Bereich der öffentlichen Sicherheit zahlreiche Projekte ins Leben gerufen und viel neue Kompetenzen in der Steiermark aufgebaut: Vom Sim-Campus in Eisenerz, dem internationalen Katastrophenschutzzentrum mit UNO-Beteiligung bis zum Blackout-Schutzplan, für den sich jüngst weitere Bundesländer interessieren – auch zahlreiche steirische Unternehmen sind in dem Segment äußerst erfolgreich, von der IT-Branche bis zum Feuerwehrfahrzeug-Aufbauer Magirus-Lohr. Anfang nächsten Jahres soll es soweit sein: Alle Beteiligten – Unternehmen, Universitäten und öffentliche Sicherheitsaktivitäten sollen unter einem Dach gebündelt werden.

  • 14 Wirtschaftsparks in den steirischen Regionen entwickeln

Gemeinsam mit den steirischen Regionen haben wir die zukünftigen Entwicklungsflächen für Wirtschaft und Industrie unter dem Aspekt der besten Erreichbarkeit und vor allem der Ökologie und des Klimaschutzes festgelegt. Wir haben 14 spezielle Wirtschaftsgebiete festgelegt, die wir nun gemeinsam entwickeln wollen. Die Grundlagen wurden mit den Widmungen geschaffen. Auch die strategischen Umweltprüfungen und weitere Erfordernisse wurden an diesen Standorten – in allen Teilen der Steiermark – für schnelle und unkomplizierte Betriebsansiedlungen bereits geschaffen. Jetzt geht es darum, diese hochwertigen Flächen mit Leben zu erfüllen, gezielt Unternehmen anzusiedeln, die mit den jeweiligen Stärken der Region übereinstimmen und dadurch neue und gut bezahlte Jobs in alle Teile des Landes zu bringen.

Bessere Vernetzung von Stadt und Land

Während manche ländliche Regionen der Steiermark mit Abwanderung konfrontiert sind, wächst der Grazer Zentralraum seit Jahren massiv. Nicht nur sind steigende Mietpreise die Folge des massiven Bevölkerungswachstums, auch der Verkehr nimmt immer extremere Ausmaße an. Jugendliche, Studierende und junge Erwachsene sollen nicht länger mangels Perspektivenlosigkeit und schlechterer Bildungschancen gezwungen sein, ihren Lebensmittelpunkt in die Städte zu verlegen. Wir wollen aus diesem Grund eine bessere Vernetzung von Stadt und Land – nicht nur im öffentlichen Verkehr, sondern auch in der digitalen Welt. Die S-Bahnen sind dabei die Lebensadern der Zukunft. Davon profitieren nicht nur die steirischen Regionen, sondern auch der Grazer Zentralraum.

  • Virtuelle Universität

Massiver Ausbau der Möglichkeiten des Online-Studiums an steirischen Hochschulen und Universitäten. Das Angebot der Online-Vorlesungen und Online-Kurse soll in allen Studienrichtungen stark ausgebaut werden. Studierende können so in allen Teilen der Steiermark ein Studium aufnehmen, ohne gezwungen zu sein, täglich in die steirischen Universitätsstädte zu pendeln oder ihren Wohnort zu verlagern.

  • Ausbau des Angebots an öffentlichem Verkehr in Verbindung mit dem TOP-Ticket für Studierende und Pendler

Das 300−Euro-Jahresticket für Studierende und Pendlerinnen und Pendler im Zusammenspiel mit einem massiven Ausbau des öffentlichen Verkehrs soll es Studierenden, Arbeiterinnen und Arbeitern und Angestellten ermöglichen, kostengünstig und klimaschonend an ihren Arbeits- oder Studienort zu gelangen. Zum einen kann dadurch Abwanderung verhindert und klimaschonendes Pendeln ermöglicht werden.

  • Home-Office-Tage

Um dem täglichen Pendelverkehr in steirischen Städten entgegenzuwirken muss es in einer zunehmend digitaleren Welt möglich sein, Home-Office-Tage in steirischen Firmen, Betrieben und Institutionen zu ermöglichen. Speziell Büroangestellten soll es ermöglicht werden, an einem Tag in der Woche von zu Hause aus zu arbeiten. Davon profitiert das Klima, der Pendlerverkehr kann stark reduziert werden, aber auch das Geldbörsel der Arbeiter und Arbeiterinnen und Angestellten profitiert davon. Zudem soll es jungen Familien, die voll im Berufsleben stehen, erleichtert werden, Kinderbetreuungszeiten aufzuteilen. Ein großes obersteirisches Unternehmen hat bereits damit begonnen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit zu bieten, die erste halbe Stunde Arbeit schon in der S-Bahn zu erledigen.

  • Styria-Google

Unzählige Bibliotheken und Archive in der Steiermark beherbergen einen unglaublichen Schatz an Wissen. Styria-Google soll es in Zukunft auch jenen Menschen in allen Teilen der Steiermark, die keinen direkten Zugang dazu haben, ermöglichen, dieses Wissen zu nutzen. Die steirische Universitätslandschaft leistet großartige Arbeit in Sachen Forschung und Entwicklung. Allen Steirerinnen und Steirern soll dieser reichhaltige Schatz zugänglich gemacht werden.

Ausbau Kinderbildung und -betreuung

Für die Zukunft des ländlichen Raums ist eine flächendeckend ausgebaute, hochqualitative und leistbare Kinderbildung und -betreuung eine Grundvoraussetzung. Daher muss es allen steirischen Kindern ermöglicht werden, von 7 bis 17 Uhr hochqualitativ betreut zu werden. Nach wie vor wissen Eltern nicht, wer ihre Kinder in den Sommermonaten betreuen soll. Außerdem gehen nach wie vor viele Frauen deswegen einer Teilzeitbeschäftigung nach, weil das nötige Betreuungsangebot am Wohnort fehlt. Eltern sollen zukünftig in allen Teilen der Steiermark die nötige Kinderbetreuung vorfinden, um einer Berufstätigkeit nachgehen zu können. Dies unterstützt insbesondere Frauen in ihrer Berufstätigkeit und bedeutet ein Stück mehr Gleichberechtigung.

  • Kinderbildung und -betreuung von 7 bis 17 Uhr

Um beiden Eltern die Berufstätigkeit zu ermöglichen und mehr Chancengleichheit für unsere Kinder zu erreichen, braucht es dringend eine Ausweitung der Öffnungszeiten bei Kindergärten und Kinderkrippen. Daher ist unser Ziel, in jeder steirischen Gemeinde zumindest ein ganztägiges Betreuungsangebot zu schaffen und es auch möglichst flexibel auszugestalten. Und auch die Ferienbetreuung muss gesichert sein: Eltern muss ein ganztägiges Betreuungsangebot auch im Sommer zur Verfügung stehen. Dies betriff t nicht nur Kinder im Kindergartenalter, sondern auch darüber hinaus.

  • Leistbare Kinderbildung- und betreuung

Derzeit gibt es in der Steiermark eine Sozialstaffel für die Betreuung von 3− bis 6−jährige Kinder. Eine Ausweitung der Sozialstaffel für 1− bis 3−jährige ist notwendig. Auch die Betreuung unserer Kleinsten muss für jeden und jede in der Steiermark leistbar sein.

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Stärkung der Lebensqualität im ländlichen Raum

Unsere Aufgaben ist es, das Leben in den steirischen Regionen attraktiver zu machen und das Zusammenleben zu stärken. Jede Steirerin und jeder Steirer hat die beste Lebensqualität und die höchste Zufriedenheit verdient – egal ob in der Stadt oder in unseren steirischen Regionen, egal ob Jung oder Alt. Insbesondere Kulturinitiativen im ländlichen Raum wie das Rostfest in Eisenerz oder komm:st in Anger sollen gestärkt werden.

  • „Initiative pro Wirtshaus“

Wirtshäuser sind ein zentraler Begegnungsort in jeder Gemeinde und ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Leider nimmt die Zahl der Wirtshäuser immer mehr ab. Wir wollen daher die Initiative ergreifen und für eine Belebung der Wirtshauskultur in der Steiermark sorgen. Eine unserer Forderungen aus dem Wahlprogramm ist ein leistbares warmes Mittagessen in allen Kinderbildungs und –betreuungseinrichtungen, sowie Schulen. Alle Kinder in der Steiermark sollen mindestens eine warme Mahlzeit am Tag bekommen. Augenmerk sollte dabei auf regionale und saisonale Produkte gelegt werden. Wenn diese Mittagessen von den lokalen Wirtshäusern in den jeweiligen Gemeinden zubereitet werden, so wäre das eine gute Möglichkeit, langfristige Aufträge zu vergeben, um den Gastronomiebetreiben Planungssicherheit zu geben.

  • Spielplatzoffensive

Die Steiermark soll in Zukunft das familienfreundlichste Bundesland werden. Spielplätze sind jene Räume, wo Kinder Erfahrungen sammeln, neue Fähigkeiten erlernen und Freundschaft en schließen. Jedes Kind soll morgen und übermorgen mehr Möglichkeiten bekommen, Die entstehenden Spielräume sollen dabei gemeinsam mit den Kindern geplant werden, schließlich wissen sie am besten, was ihnen Freude bereitet und Spaß macht.

  • Vereine stärken

Tausende Ehrenamtliche leisten in den steirischen Regionen wichtige Arbeit für das Zusammenleben und die Gemeinschaft. Ob im Sport-, Musik-, oder Trachtenverein – hier kann Zusammengehörigkeit gelebt werden. Unsere steirischen Vereine und die tausenden Menschen, die sich hier engagieren, müssen noch mehr Unterstützung vom Land Steiermark erhalten. Die steirischen Vereine, die sich in unserem Land engagieren, dürfen nicht mehr Bittsteller sein. Das Land Steiermark soll eine Serviceeinrichtung für die Vereine und Einsatzorganisationen sein.

Gemeinsam statt einsam

Die ältere Generation hat unser Land aufgebaut und unglaublich viel für die Steiermark geleistet. Ich bin der älteren Generation in der Steiermark dafür zutiefst dankbar. Nun müssen wir auch für sie da sein und sie dabei unterstützen, dass sie bis ins hohe Alter glücklich und zufrieden in der Steiermark leben können. Niemand soll sich einsam oder alleine gelassen fühlen. Mit rund 1,5 Millionen Euro wurden in den letzten Wochen und Monaten Projekte, die ältere Menschen wieder in das Zentrum der Gesellschaft holen sollen, von meinem Regionalentwicklungsressort unterstützt. Ein Austausch und der Zusammenhalt von Jung und Alt soll in der Steiermark zukünftig noch stärker werden. Wir dürfen die ältere Generation jetzt nicht zurücklassen, besonders nicht in Zeiten der Digitalisierung – kein Mensch soll sich in der Steiermark einsam fühlen. Daher sollen künftig 5 Millionen für Projekte für die ältere Generation zur Verfügung gestellt werden.

Fazit

Diese Wahl wird eine Wahl zwischen Stillstand und Aufbruch, besonders für den ländlichen Raum. Ich stehe für einen neuen Aufbruch und ich trete an, um mit ganzer Kraft die Zukunft der Steiermark zu gestalten. Wir haben die besten Ideen für die Zukunft der Steiermark: Für zukunftsfeste Arbeitsplätze, für die Vernetzung von Stadt und Land, für moderne Familienpolitik, für moderne Klimapolitik, für leistbares Leben und Wohnen für sozialen Zusammenhalt – und für eine echte Stärkung des ländlichen Raums.

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