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6 Maßnahmen für eine sichere Steiermark

Wir wollen, dass die Steirerinnen und Steirer in Sicherheit leben können und bestmöglich auf Katastrophenfälle und Unwetter vorbereitet sind. Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer erklärt, was dafür nötig ist.

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Ärmel aufkrempeln für eine sichere Steiermark

Ich will heute unsere Einsatzorganisationen stärken, um auf die Krisen von morgen gut vorbereitet zu sein. Außerdem legen wir den Grundstein für die sichere Steiermark von übermorgen, damit alle Steirerinnen und Steirer, in der Stadt und am Land, Sicherheit in allen Lebenslagen haben. Ich habe in diesem Bereich bereits einige Impulse gesetzt. Ab Oktober gibt es erstmals ein Quartier für den Landesverband der Höhlenrettung im Simulationskrankenhaus des SIM CAMPUS in Eisenerz. Wir haben als steirische SPÖ per Landtagsbeschluss klargemacht, dass es eine Zustimmung zu einer künftigen Bundesregierung nur mit der schnellen Anschaffung neuer Mehrzweckhubschrauber für Aigen im Ennstal geben darf. Durch Blackout-Schutz-Pläne für alle steirischen Städte und Gemeinden wollen wir die Vorsorge der Bevölkerung bei großflächigen Stromausfällen deutlich erhöhen.

“Alle Maßnahmen, die ich in meiner Verantwortung als Katastrophenschutzreferent setze dienen dazu, dass die Steirerinnen und Steirer sicher und unbeschwert leben können”

Die Digitalisierung der Sirenen- und Pageralarmierung für die steirischen Feuerwehren läuft auf Hochtouren und bringt unsere Feuerwehren auf den neuesten Stand der Technik. Und schon bald wird der 3. Notarzthubschrauber 24 Stunden am Tag und in der Nacht einsatzbereit sein. Alle Maßnahmen, die ich in meiner Verantwortung als Katastrophenschutzreferent setze dienen dazu, dass die Steirerinnen und Steirer sicher und unbeschwert leben können und sie sich sicher sein können, dass sie im Notfall Hilfe bekommen.

Sechs Maßnahmen für noch mehr Sicherheit

Mein Sicherheitspaket umfasst klare Maßnahmen, die Ausrüstung und Infrastruktur der steirischen Einsatzorganisationen unmittelbar verbessern werden.

Modernste Ausstattung für unsere Bergrettung - 300.000 Euro

Bestmögliche Ausstattung für die Sicherheit unserer Bergretterinnen und Bergretter! Bestens gerüstet für den kommenden Winter und weitere Schneekrisen mit 500 Lawinen-Airbag-Rucksäcke (rund 100.000 Euro) und Titan-Tragen für jedes Einsatzgebiet – viel leichter als die alten Gebirgstragen aus Stahl und viel robuster als die aus Kunststoff und Aluminium (rund 8.000 Euro pro Trage).

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Aufrüstung aller steirischen Notarzteinsatzfahrzeuge - 250.000 Euro

Ultraschallgeräte für die Notarzteinsatzfahrzeuge: das ist eine absolute Neuheit in der Steiermark. (Bessere und schnellere Diagnostik bei Unfällen und medizinischen Notfällen)

Stärkung und Sicherstellung des Rettungsdienstes in allen Teilen der Steiermark

Für das Jahr 2020 muss sichergestellt werden, dass trotz fehlender Zivildiener Rettungsdienste besetzt werden können. Daher sollen die Mittel für Ersatzeinstellungen und andere Strukturmaßnahmen um 700.000 Euro erhöht werden (von 2,8 Millionen auf 3,5 Millionen). Dadurch wird die Einsatzfähigkeit des Rettungsdienstes überall in der Steiermark, vor allem natürlich in ländlichen Regionen, sichergestellt.

Modernisierung des Landesfeuerwehrkommandos

Nach der Sanierung der Feuerwehr- und Zivilschutzschule in Lebring soll auch das Landesfeuerwehrkommando weiter modernisiert werden.

Notversorgungseinheit (Notspital) Eisenerz

Nach der Einrichtung des SIM CAMPUS in Eisenerz soll die Sim Campus GmbH nun beauftragt werden, ein Konzept für eine überregionale Notversorgungseinheit im Simulationskrankenhaus (ehemaliges LKH) zu erstellen, um etwa bei der nächsten Schneekrise sofort eine Versorgung für die Bevölkerung hochfahren und auf „Realbetrieb“ umstellen zu können.

Entgeltfortzahlung für Einsatzkräfte in Großschadensfällen

Die Steiermark setzt als erstes Bundesland die Entgeltfortzahlung um: Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Katastrophenfällen und Großschadensfällen in der Arbeitszeit in den Einsatz einrücken lassen, ohne dafür Zeitausgleich oder Urlaub zu konsumieren, erhalten eine pauschale Entschädigung in Höhe von 200 Euro pauschal pro Tag pro Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter.

Sicherheit ist ein Grundbedürfnis

Alle Menschen wollen ein sicheres, gutes und geordnetes Zusammenleben. Als zuständiger Katastrophenschutzreferent des Landes Steiermark liegt es in meiner politischen Verantwortung, die Voraussetzungen für diese Sicherheit zu garantieren. Darum investieren wir 1,3 Millionen Euro in die Stärkung der steirischen Einsatzorganisationen. Das ist gut investiertes Geld. Der Beschluss soll noch kommende Woche in der Regierung fallen.

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