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So bekommen alle Kinder in der Steiermark die besten Zukunftschancen

Unsere Bildungslandesrätin Ursula Lackner erklärt, wie wir davor sorgen, dass alle Kinder in der Steiermark den bestmöglichen Start ins Leben bekommen und ihnen in Zukunft alle Türen offenstehen.

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LR Ursula Lackner, Eröffnung Kindergarten Süd in Kalsdorf

Die elementare Bildung ist ein Schlüsselfaktor für den weiteren Bildungsweg unserer Kinder. Die Zeiten, in denen unsere Kinderkrippen und Kindergärten lediglich als stundenweise Betreuungsstätten fungiert haben, sind nachhaltig vorbei. Heute geht es um eine breite Kompetenzentwicklung der Kinder in enger Abstimmung in der Bildungspartnerschaft mit den Eltern: Soziale und personale Kompetenz, sowie die sprachliche und die lernmethodische Kompetenz zählen zu den Vermittlungsaufgaben im bundesweiten Bildungsrahmenplan für elementare Einrichtungen.

“Durch die schrittweise Senkung der Gruppengröße, beginnend im Kindergarten, soll die Qualität der Kinderbildung- und -betreuung in der Steiermark weiter gesteigert werden”

Für das Gelingen dieser Kompetenzvermittlung müssen die Rahmenbedingungen stimmen: Es braucht ein ausreichendes Angebot an qualitätsvollen Plätzen genauso wie engagierte und gut geschulte PädagogInnen und BetreuerInnen, die genug Ressourcen haben, sich den Kindern zu widmen und den Bildungsauftrag wahrzunehmen. Durch die Leitungsfreistellung ab der 1. Gruppe, die in dieser Legislaturperiode im Gesetz festgeschrieben wurde, und die überdurchschnittlich hohe Anzahl an Vorbereitungsstunden ist die Steiermark in einer Vorreiterrolle. Wir möchten aber mehr: Durch die schrittweise Senkung der Gruppengröße, beginnend im Kindergarten, soll die Qualität der Kinderbildung- und -betreuung in der Steiermark weiter gesteigert werden.

Der Ausbau unserer Einrichtungen

Ein wichtiger Schlüssel für diese Qualitätsverbesserung ist der Ausbau unserer Einrichtungen. In der Steiermark sind wir auf einem guten Weg: Seit 2015 ist der Ausbau der Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen zügig vorangeschritten. In dieser Zeit ist die Zahl neuer Kinder, die eine Kinderbildungs- und ‑betreuungseinrichtung besuchen, um 3.700 gewachsen. Alleine im Bereich der Krippen nahm die Zahl der verfügbaren Plätze um 40 Prozent zu. Insgesamt wurden mehr als 100 Millionen Euro in den Ausbau und die Qualitätsverbesserung der steirischen Einrichtungen investiert. Der Ausbau ist eine notwendige Maßnahme für das Zukunftsprojekt der Gruppenverkleinerungen, schließlich gehen kleinere Gruppen mit dem Verlust von Betreuungsplätzen einher, für die ein Ersatz geschaffen werden muss.

Öffnungszeiten weiter ausbauen

Plätze alleine garantieren aber noch keine Qualität. Der erfolgreiche Ausbau zeigt sich auch, wenn man die Öffnungszeiten und damit die Zahl der Tage betrachtet, an denen die Kinderkrippen und Kindergärten geöffnet haben. Hier liegt die Steiermark mit jährlich durchschnittlich nur 21,1 Schließtagen im Bundesländervergleich hinter Wien auf dem zweiten Platz (Österreich-Durchschnitt: 26,5 Tage). Die gleiche Platzierung nimmt die Steiermark auch in der Statistik der Schließtage während der Sommerferien ein: 6,1 Tage haben die Einrichtungen durchschnittlich geschlossen, der österreichweite Schnitt liegt bei 11,1 Tagen. Es muss das Ziel sein, dass jede Gemeinde in der Steiermark zumindest eine ganzjährige und ganztägige Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtung hat, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gut zu ermöglichen.

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Qualitätssicherung für das Personal

Neben dem Ausbau der Plätze werden jährlich 200.000 Euro seitens des Landes in die Fortbildung der PädagogInnen und BetreuerInnen investiert. Innerhalb des Referates Kinderbildung- und -betreuung gibt es einen eigenen Fachbereich, der sich der pädagogischen Qualitätsentwicklung verschrieben hat und sowohl das landeseigene Fortbildungsprogramm als auch Fortbildungen in Kooperationen mit anderen Institutionen wie den pädagogischen Hochschulen oder der Karl-Franzens-Universität gestaltet. In dieser Legislaturperiode ist an der PH ein Bachelor-Studium „Elementarpädagogik“ eingerichtet worden, ein Hochschullehrgang an der Karl-Franzens-Universität für Leitungen von elementaren Einrichtungen ist Anfang 2020 geplant. Für betreuungsintensive Gruppen wird es ab dem kommenden Jahr einen Verstärkungspool geben, wodurch in einem ersten Schritt der Betreuungsschlüssel dort verbessert wird, wo es am dringendsten notwendig ist. Dieser Schritt kommt vor allem den vollausgelasteten Kindergartengruppen zugute, in denen viele dreijährige Kinder oder viele Kinder mit Sprachförderbedarf sind.

Flexible Betreuung: Tageseltern

Die institutionellen Einrichtungen bilden das Rückgrat der Kinderbildung- und -betreuung in der Steiermark. Daneben gibt es ein gutes Netz aus ca. 500 Tageseltern, die Kinder in ihrem Haushalt betreuen. Da im Gegensatz zur institutionellen Betreuung der Verdienst durch die Anzahl der betreuten Kinder bestimmt wird, konnten mit der Überbrückungsbeihilfe, die einen kurzfristigen Entfall von zu betreuenden Kindern kompensiert, die Rahmenbedingungen für dieses Handlungsfeld maßgeblich verbessert werden. Durch den Ausbau der Krippenplätze sind die Kinderzahlen bei Tageseltern zwar rückläufig, jedoch zeichnet diese Betreuungsform ein Höchstmaß an Flexibilität aus, wie es für viele in der Steiermark wichtig ist. Die Ausbildung zu Tageseltern ist in der Steiermark qualitativ sehr gut und ermöglicht Tageseltern, auch als BetreuerInnen in institutionellen Einrichtungen zu arbeiten.

Ein Blick in die Zukunft

Der Bedarf an Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen wird in Zukunft noch weiter steigen.  Daher wird es für die Steiermark von morgen wichtig sein, einerseits die Nachfrage nach qualitätsvollen Plätzen in den Einrichtungen zu decken und zeitgleich die Rahmenbedingungen für das Personal zu verbessern, damit der Grundstock für den weiteren Bildungsweg unserer Kinder qualitätsvoll gefestigt werden kann. Die verantwortungsvolle Politik der SPÖ ermöglicht eine ständige Weiterentwicklung dieses gesellschaftlich so wichtigen Handlungsfeldes, um die besten Rahmenbedingungen für das Fundament und das Sprungbrett im weiteren Leben unserer Kinder zu gestalten! 

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