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AMS-Statistik zeigt: Steirische Aktion 20.000 dringend notwendig

Die Situation am steirischen Arbeitsmarkt hat sich in den vergangenen Monaten deutlich zugespitzt. Davon sind sher oft auch ältere ArbeitnehmerInnen betroffen. Die aktuelle AMS-Statistik zeigt klar, wie wichtig die steirische Aktion 20.000 ist.

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Doris_Kampus

Die Situation am steirischen Arbeitsmarkt hat sich in den vergangenen Monaten deutlich zugespitzt. Vor allem Steirerinnen und Steirer über 50 Jahre sind davon betroffen. Jede und jeder Dritte auf Jobsuche ist aktuell älter als 50 Jahre – und in dieser Zielgruppe gibt es auch im Oktober 2019 abermals einen überdurchschnittlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit um 5,6 Prozent. Auch bei Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen stieg die Arbeitslosigkeit um 6,5 Prozent.  „Mit dem Programm Impulse 50 plus können wir diesen Menschen helfen, wieder einen Arbeitsplatz zu finden“, betont Soziallandesrätin Doris Kampus angesichts der aktuellen AMS-Daten. Insgesamt wenden Arbeitsmarktservice und Sozialressort des Landes für die steirische Aktion 20.000 rund 6,7 Millionen Euro auf.

 Seit Juli 2019 steigt die Arbeitslosigkeit in der Steiermark – so auch im Oktober mit 1,1 Prozent mehr Arbeitslosen gegenüber Oktober 2018. Viel stärker vom Anstieg der Arbeitslosigkeit betroffen sind dabei Personengruppen, die es schwerer haben bei der Reintegration in den Arbeitsmarkt: 10.781 Menschen über 50 waren mit Ende Oktober arbeitslos beim AMS Steiermark gemeldet (+5,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr), 10.782 arbeitssuchende Personen kämpfen mit gesundheitlichen Vermittlungseinschränkungen (+6,5 Prozent).

„Diese Entwicklung bereitet mir große Sorge. Hinter jedem Menschen ohne Arbeit steckt ein Schicksal“, erläutert Soziallandesrätin Doris Kampus. „Wir müssen zielgerichtete Initiativen setzen, auch um zu verhindern, dass diese negative Entwicklung auf weitere Personengruppen überspringt. Daher wurde gemeinsam mit dem AMS Steiermark das Programm ,Impulse 50 plus‘ auf die Beine gestellt.“

“Die Entwicklung bereitet mir große Sorgen, denn hinter jedem Mensch steckt ein Schicksal. Daher müssen wir zielgerichtete Initiativen setzen, auch um zu verhindern, dass diese negative Entwicklung auf weitere Personengruppen überspringt”

Gefördert werden vom Sozialressort des Landes und dem AMS neue Anstellungsverhältnisse bis zu zwölf Monate mit einem Betrag zwischen 66 und 100 Prozent der Lohn- und Lohnnebenkosten. Zielgruppen sind Personen, die länger als drei Monate beim AMS arbeitslos gemeldet sind und Teilnehmende der „Aktion 20.000“ waren, Personen über 50 Jahren, die bereits länger als 12 Monate beim AMS arbeitslos gemeldet sind (Langzeitarbeitslose) sowie arbeitsuchende Personen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

Ausgerichtet ist das Programm in den Jahren 2019 und 2020 auf bis zu 300 Personen; gefördert werden neue Beschäftigungsverhältnisse, die zwischen 1. Oktober 2019 und 31. Dezember 2020 eingegangen werden. Bei Gemeinden und gemeinnützigen Vereinen sind Förderungen von bis zu 100 Prozent der Lohn- und Lohnnebenkosten möglich, die Dauer beträgt dabei bis zu 12 Monate. Dienstverhältnisse bei Unternehmen können nur mit 66 Prozent gefördert werden (AMS-Förderung).

Insgesamt werden für das Programm „Impulse 50 plus“ 6,7 Millionen aufgewendet: Dafür stellt das AMS Steiermark 4,5 Millionen Euro zu Verfügung, das Land Steiermark 2,2 Millionen Euro.

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